Hilfe zur Selbsthilfe für Kleinbauern in Tansania

Der Verein Matumaini unterstützt Kleinbauern in Ländern der 3. Welt.

 

Das Ziel des Unterstützungsvereins Matumaini ist es, Kleinbauern in Ländern der 3. Welt mit projektgebundenen finanziellen Mitteln zu unterstützen. Sie sollen so ihre Marktfähigkeit vor Ort erhöhen, um sich finanziell selbständig entwickeln zu können. Hilfe zur Selbsthilfe also!

Dies geschieht aktuell in Mofu / Tansania in enger Zusammenarbeit mit dem Verein von Mofu-Rothenburg.

 

„Die finanziellen Mittel werden gezielt in Mofu eingesetzt. Dank lokalen Kontaktpersonen und regelmässigen Besuchen, sind wir laufend über die Umsetzung informiert.“

Prof. em. Dr. Stephan Zopfi, Vize-Präsident Unterstützungsverein Matumaini

 

Unsere Projekte

Förderung der Zusammenarbeit

Die Bauern- und Selbsthilfegruppe Jikwamue besteht aus 12 Familien mit 17 Erwachsenen und gesamthaft 66 Kindern.
Jikwamue kann man wie folgt umschreiben: Einen Schritt vorwärts tun. Für die Gruppenmitglieder bedeutet dies aus einem Lehmhaus gedeckt mit Gras in einen Haus aus Lehmziegeln mit Wellblechdach umzuziehen. Auch die gemeinsame Bewirtschaftung der Felder und die gemeinsame Vermarktung des Ertrags sind für die meisten Neuland.

Der Boden in Mofu ist sehr fruchtbar. Durch die Regenzeit im Mai ist fast immer genügend Wasser vorhanden. Eine gute Grundlage für den Reisanbau. Um Familien, die sich zu einer Korporation zusammengeschlossen haben zu einem grösseren Ertrag zu verhelfen, konnten wir dank der Unterstützung unserer Mitglieder den Bauernfamilien eine Maschine zum Reisanbau finanzieren. So hat sich der Ertrag sofort vervielfacht und der sehr schmackhafte Reis kann auch nach der Erntezeit auf den Markt gebracht werden, was wiederum mehr Einnahmen bedeutet. Allerdings muss dieser Reis auch trocken und vor Mäusen sicher gelagert werden können. Dazu mussten die Bauern auch entsprechende Räumlichkeiten aus erstellen, was wiederum mit Kosten verbunden war.

Reisanbau

Fortbildung in nachhaltiger Landwirtschaft

Um möglichst nachhaltig wirken zu können, ist auch die Fortbildung der Bauern ein wichtiges Thema. Dank unserer Unterstützung konnten fünf Bauern an der anerkannten Landwirtschaftsschule bei Janet Maro in Morogoro mit dem Basismodul "Nachhaltige Landwirtschaft" eine Intensiv-Weiterbildung zu diesem Themenbereich absolvieren. Die gewonnen Erkenntnisse tragen nun im Dorf allmählich Früchte und immer mehr Bauern haben Interesse an existenzsichernder, nachhaltiger Landwirtschaft.